Botschaft Kambodscha

Bei einer Auslandsreise nach Kambodscha sollte die Auslandskrankenversicherung nicht fehlen. Oft ist der Nachweis einer Versicherung bei der Visum Beantragung in der Botschaft erforderlich.

Adressliste der Botschaft von Kambodscha

Adressliste der deutschen Botschaften

Infos zu Botschaft

Das Gelände einer Botschaft unterliegt besonderen Richtlinien. Das Land in dem die Botschaft errichtet wurde hat keine Rechtsgewalt über die Räumlichkeiten. Somit dürfen keine Durchsuchungen, Beschlagnahmungen oder Verhaftungen vorgenommen werden. Das Gebäude der Botschaft nennt sich Kanzlei oder Botschaft. In ihm sind die administrativen und operativen Referate untergebracht. Geleitet wird eine Botschaft vom Botschafter. Dieser ist der Vertreter des Staatsoberhauptes seines Heimatlandes im Ausland und somit Ansprechpartner für offizielle Anliegen und Entscheidungsträger. Er residiert nicht zwingend selbst in der Botschaft, sondern hat einen Wohnsitz der anteilig privat und repräsentativ genutzt wird. Der Botschafter genießt ebenfalls besondere Freiheiten im Gastland. Deutsche Botschaften im Ausland werden vom Auswärtigen Amt verwaltet und sind deren Weisungen untergeordnet. Deutschland hat in allen Ländern der Welt Botschaften und darüber hinaus in bedeutenden Städten kleinere Konsulate. Deutsche Staatsbürger können sich im Ausland an ihre Botschaft wenden um zum Beispiel verlorene Reisedokumente neu ausstellen zu lassen oder im Fall einer Anklage im Ausland rechtlichen Beistand zu erhalten. Auch bei Geiselnahmen treten Botschaften als Vermittler ein. Sie sind bemüht die Belange ihrer Bürger zu regeln.

Infos zu Kambodscha

Die Hauptstadt Phnom Penh (deutsch: „Hügel Penh“) ist mit 2 Millionen Einwohnern die größte Stadt und das wirtschaftliche Zentrum des Landes. Die größte ethnische Gruppe bilden heute die Khmer, einflussreichste Gruppen sind jedoch Chinesen und Vietnamesen, welche wichtige wirtschaftliche Positionen besetzen. Von 1432 bis 1505 war Phnom Penh zum ersten Mal Hauptstadt des Landes. Aus dieser Zeit existieren heute noch verschiedene Bauwerke, wie zum Beispiel Wat Phnom, Wat Botum oder Wat Langka. Erst 1866, nachdem König Nodorom seinen Amtssitz wieder in die Stadt zurückverlegt hatte, wurde Phnom Penh wieder Hauptstadt des Landes. Die bis 1953 andauernde französische Kolonialzeit prägte das Stadtbild weiter massiv mit. Zeugnisse dessen sind Hotel Le Royal (ein altes Kolonialhotel) und der Zentralmarkt Phsar Thmei (ein 26 Meter hohes Kuppelgebäude im Art Déco, erbaut von 1935-1937). Wie das ganze Land litt die Hauptstadt stark unter der Herrschaft der Khmer. Kulturelle Zeugnisse wurden in dieser Zeit zerstört und viele Menschen, hauptsächlich Chinesen und Vietnamesen welche mit Repressalien rechnen mussten flohen aus der Stadt. Nach Ende der Khmer Herrschaft kehrten sie in die Stadt zurück. Das Stadtbild blühte von neuem auf, gilt heute sogar als eine der grünsten Hauptstädte Asiens, leidet aber wie viele Millionenstädte an dem ständig ansteigenden Verkehr.



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