Botschaft Kolumbien

Bei einer Auslandsreise nach Kolumbien sollte die Auslandskrankenversicherung nicht fehlen. Oft ist der Nachweis einer Versicherung bei der Visum Beantragung in der Botschaft erforderlich.

Adressliste der Botschaft von Kolumbien

Adressliste der deutschen Botschaften

Infos zu Botschaft

Das Gelände einer Botschaft unterliegt besonderen Richtlinien. Das Land in dem die Botschaft errichtet wurde hat keine Rechtsgewalt über die Räumlichkeiten. Somit dürfen keine Durchsuchungen, Beschlagnahmungen oder Verhaftungen vorgenommen werden. Das Gebäude der Botschaft nennt sich Kanzlei oder Botschaft. In ihm sind die administrativen und operativen Referate untergebracht. Geleitet wird eine Botschaft vom Botschafter. Dieser ist der Vertreter des Staatsoberhauptes seines Heimatlandes im Ausland und somit Ansprechpartner für offizielle Anliegen und Entscheidungsträger. Er residiert nicht zwingend selbst in der Botschaft, sondern hat einen Wohnsitz der anteilig privat und repräsentativ genutzt wird. Der Botschafter genießt ebenfalls besondere Freiheiten im Gastland. Deutsche Botschaften im Ausland werden vom Auswärtigen Amt verwaltet und sind deren Weisungen untergeordnet. Deutschland hat in allen Ländern der Welt Botschaften und darüber hinaus in bedeutenden Städten kleinere Konsulate. Deutsche Staatsbürger können sich im Ausland an ihre Botschaft wenden um zum Beispiel verlorene Reisedokumente neu ausstellen zu lassen oder im Fall einer Anklage im Ausland rechtlichen Beistand zu erhalten. Auch bei Geiselnahmen treten Botschaften als Vermittler ein. Sie sind bemüht die Belange ihrer Bürger zu regeln.

Infos zu Kolumbien

Da die Republik Kolumbien eine Vielfalt an Sehenswürdigkeiten, historischen Stätten und Attraktionen bieten kann, wächst der Tourismus mit jedem Jahr. Die Stadt Cartagena, 1533 gegründet, ist der ideale Ort für Besucher, die sich für historische Bauten interessieren. Viele erhaltene historische Gebäude, wie z.B. die Kathedrale aus dem 16. Jahrhundert, ein begehbarer Festungsring, das Inquisitionsgericht oder die Kirche Santo Domingo wurden 1994 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Im 18.Jahrhundert entdeckte man zufällig die Stadt San Agustin. Dort fand man Ruinen und Überreste einer alten indianischen Kultur mit etwa 300 monumentalen Steinskulpturen, die Götter und Dämonen darstellen. Diese Fundstätte, sowie die Gräber mit Goldbeilagen sind sehenswert und geben einen interessanten Einblick in das Leben des untergegangenen Volkes. Ein weiteres Weltkulturerbe der UNESCO ist in Santa Cruz zu finden. Dabei handelt es sich um die geschützten Jesuitenmissionen der Chiquitos und die Festung von Samaipata. Der Nationalpark Noel Kempff Mercado ist ebenfalls als Weltnaturerbe geschützt. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Amboró-Nationalpark. Am Nordhang der Sierra de Santa Marta befindet sich Ciudad Perdida. Die Stadt war lange die größte Stadt der Tairona Kultur und wurde 1972 zufällig entdeckt. Ciudad Perdida besteht aus 169 Terrassen, die in den Berg gehauen wurden. Die Straßen sind gefliest und es sind mehrere kleine runde Plätze vorhanden. Die Stadt kann nur durch einen Aufstieg über ca. 1.200 Steinstufen, nach einem langen Marsch durch dichten Dschungel, erreicht werden.



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