Botschaft Lettland

Bei einer Auslandsreise nach Lettland sollte die Auslandskrankenversicherung nicht fehlen. Oft ist der Nachweis einer Versicherung bei der Visum Beantragung in der Botschaft erforderlich.

Adressliste der Botschaft von Lettland

Adressliste der deutschen Botschaften

Infos zu Botschaft

Das Gelände einer Botschaft unterliegt besonderen Richtlinien. Das Land in dem die Botschaft errichtet wurde hat keine Rechtsgewalt über die Räumlichkeiten. Somit dürfen keine Durchsuchungen, Beschlagnahmungen oder Verhaftungen vorgenommen werden. Das Gebäude der Botschaft nennt sich Kanzlei oder Botschaft. In ihm sind die administrativen und operativen Referate untergebracht. Geleitet wird eine Botschaft vom Botschafter. Dieser ist der Vertreter des Staatsoberhauptes seines Heimatlandes im Ausland und somit Ansprechpartner für offizielle Anliegen und Entscheidungsträger. Er residiert nicht zwingend selbst in der Botschaft, sondern hat einen Wohnsitz der anteilig privat und repräsentativ genutzt wird. Der Botschafter genießt ebenfalls besondere Freiheiten im Gastland. Deutsche Botschaften im Ausland werden vom Auswärtigen Amt verwaltet und sind deren Weisungen untergeordnet. Deutschland hat in allen Ländern der Welt Botschaften und darüber hinaus in bedeutenden Städten kleinere Konsulate. Deutsche Staatsbürger können sich im Ausland an ihre Botschaft wenden um zum Beispiel verlorene Reisedokumente neu ausstellen zu lassen oder im Fall einer Anklage im Ausland rechtlichen Beistand zu erhalten. Auch bei Geiselnahmen treten Botschaften als Vermittler ein. Sie sind bemüht die Belange ihrer Bürger zu regeln.

Infos zu Lettland

Eine ganz besondere Sehenswürdigkeit in Riga ist der Dom zu Riga. Vor fast 800 Jahren wurde er erbaut und er gilt mit als die größte Kirche im ganzen Baltikum. Sein Grundstein wurde von Albrecht von Buxthoeven auf einem Hügel neben der Düna gelegt. Mittlerweile steht er schon fast unterhalb der Straßen, da diese im Laufe der Jahre mehrfach aufgeschüttet wurden, um Überschwemmungen zu vermeiden. Der ehemals romanische Bau hat fast keine romanischen Elemente mehr zu verzeichnen, man findet sie nur noch im Ostflügel und im Altarraum. Heute ist er mehr jugendstilistisch bzw. barock zu nennen mit einigen noch verbliebenen gotischen Elementen – diese sind zum Beispiel am ehemaligen Haupteingang zu erkennen und am Turmgiebel -. Schuld daran sind verschiedene Umbauten über die Jahrhunderte hinweg, erstmalig bedingt durch einen Brand in der Mitte des 16. Jahrhunderts. Der Dom St. Marien in Riga kann mit einer wunderschönen riesigen Orgel aus dem Ende des 19. Jahrhunderts mit insgesamt 124 Registern, mit 4 Manualen und mit insgesamt stolzen 6718 Orgelpfeifen aufwarten. Besonders sehenswert im Dom St. Marien zu Riga sind zum Beispiel auch der Orgelprospekt, welcher wunderschöne Holzschnitzereien aufweist und auch die herrliche Kanzel, das Grab von Bischof Meinhard, ein Denkmal für Bischof Albert uvm.



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