Auslandpraktikum in Lettland
Bei einem Auslandpraktikum in Lettland sollte die Auslandskrankenversicherung nicht fehlen. Oft ist der Nachweis einer Versicherung bei der Visa Beantragung erforderlich.
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Was Schulen wissen, wissen natürlich auch die Berufskollegs, weiterführenden Schulen und Universitäten. Berufserfahrung ist wertvoll, bringt den Berufsalltag näher, erste und neue Erfahrungen werden gesammelt, sie qualifizieren - sofern der Praktikant sich als geeignet erweist. Während zur Schulzeit die Orientierung im Vordergrund stand, ist nun das Umsetzen von theoretisch erworbenem Fachwissen in professionelles praktisches Handeln Sinn des Praktikums. Das eigenverantwortliche Handeln wird mit dem voranschreiten im Ausbildungsberuf des Lernenden zunehmend erhöht. Nach einer kurzen Orientierungsphase übernimmt der Lernende zugewiesene Aufgaben, die er selbstständig, sorgfältig und verantwortungsvoll ausführt. Der Praktikant kann sich erfahren, seine Stärken und Schwächen kennenlernen, Theorie in Praxis umsetzen, Erfahrungen auch im Austausch mit Kollegen sammeln, Beziehungen aufbauen, die ihm später bei der Vorstellung eventuell bessere Chancen einräumen und wird durch seinen Anleiter zu neuen Denkanstößen angeregt; er lernt fernen mit Kritik und Stresssituationen umzugehen.
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Neben der Hauptstadt sind vor allem die lettischen Seebäder beliebte Reiseziele. Hier kann man ausgiebig schwimmen und Rad fahren oder auf einem ausgedehnten Strandspaziergang nach Bernstein Ausschau halten. Der baltische Bernstein entstand vor 40 bis 50 Millionen Jahren. Er ist von hoher Qualität und eignet sich besonders für die Verwendung als Schmuckgegenstand. Bereits der römische Historiker Tacitus beschrieb die im Baltikum ansässigen Völker, welche mit dem an ihren Küsten in großer Zahl vorkommenden Bernstein Handel trieben. Jurmala – der Name bedeutet “Meeresstrand“ – ist nur wenige Kilometer von Riga entfernt und bequem zu erreichen. Die Stadt entstand 1958 durch die Eingemeindung mehrerer kleinerer Orte, weshalb sie eine beachtliche Fläche einnimmt. Mit den von Kiefernwäldern gesäumten weißen Stränden, die sich auf insgesamt 30 Kilometern Länge erstrecken, war Jurmala schon im 19. Jahrhundert der Sommersitz wohlhabender Hauptstädter. Einige der hölzernen Jugendstilhäuser können noch heute besichtigt werden.\r\nWährend der Sowjetzeit zur Ansammlung von Bettenburgen verkommen und durch Umweltverschmutzung belastet, erstrahlt Jurmala heute in neuem Glanz und soll wieder zu einem mondänen Seebad werden. Der Hauptort ist Majori mit seiner hübschen Strandpromenade. In Lielupe befindet sich ein Freilichtmuseum, das den Alltag in einem Fischerdorf des 19. Jahrhunderts darstellt. Moderne Unterhaltung bietet der Wasserpark „Nemo“ in Vaivari mit Pools, Wasserrutschen und Saunaanlage.
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