Auslandpraktikum in Russland

Bei einem Auslandpraktikum in Russland sollte die Auslandskrankenversicherung nicht fehlen. Oft ist der Nachweis einer Versicherung bei der Visa Beantragung erforderlich.

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Zunehmend wird empfohlen, dass Schüler und Studenten ihr Praktikum im Ausland absolvieren. Gerade im wirtschaftlichen Bereich soll dies zu qualifizieren versuchen. Arbeitsplätze sind rar. Neben der herausragenden Motivation, dem Sozialverhalten und den sozialen Kompetenzen, der Gehaltsvorstellung eines Bewerbers und dem sich erfolgreichen Präsentieren im Bewerbungsgespräch, entscheiden die vorzuweisenden Praktika und dessen Beurteilungen oft über die Arbeitsplatzvergabe.

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In der kleinen Stadt Pushkin, etwa 25 km von Sankt-Petersburg entfernt, befindet sich der Katharinenpalast, der der russischen Zarin Katharina II. gehörte. Seine 300 m lange Fassade schmücken zahlreiche Säulen und Atlanten. Blau-weiße Außenwände sind mit vergoldeten Ornamente verziert. Am nördlichen Ende des Schlosses steht eine Palastkirche, derer fünf Kuppeln mit reinem Blattgold überzogen sind.\r\nIm Inneren des Schlosses befinden sich mehrere Säle und Appartements, die mit ihrer Pracht jeden Besucher in Erstaunen versetzen. Die Wände im Lyoner-Saal sind mit gelber Seide bedeckt und seine Möbel mit Schlangenmotiven verziert. Im Großen Saal, wo regelmäßig königliche Bälle stattfanden, hängen vergoldete Spiegel und Kronleuchter. Zum Ball erschienen die Höflinge oft in Damenkleidern, während die Zarin und die Hofdamen Herrenhosen trugen. Der Kavalier-Speisesaal prunkt mit einer luxuriösen Tafel, gedeckt mit kostbarem Porzellan, Kristall und Damast.\r\nIm Jahre 1716 hat der preußische König Friedrich Wilhelm I. dem russischen Zaren Peter I. das Bernsteinzimmer geschenkt. Zwei Jahrhunderte lang befand es sich im Katharinanpalast, bis es nach dem zweiten Weltkrieg verschwunden ist. Im Jahre 2003 wurde, als Reparationsleistung von deutscher Seite finanziert, die aufwändige Rekonstruktion einer originalgetreuen Kopie des Bernsteinzimmers im Katharinenpalast abgeschlossen. Fast ein Vierteljahrhundert arbeiteten 50 Bernsteinschneidemeister an der Nachbildung der Wanddekoration. Das neue Wunderwerk ist mit florentinischen Mosaiken geschmückt.



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